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Spinnweben

was halt so hängenbleibt

Falls mal noch jemand mal den Fuß von einen AEG Ergorapido 905 zerlegen wollen sollte...

Alexander Bochmann Sunday 17 of February, 2013
...es gibt da ein paar versteckte Schrauben.

Bei unserem Ergorapido (P/N: 900165589) läuft die Bürste im Fuß hin und wieder nicht mehr, woran sich trotz mehrmaliger Einsendung zum AEG Kundendienst nichts geändert hat. Ich habe die Ursache bisher auch nicht gefunden, aber zumindest weiss ich jetzt, dass sich hinter allen vier Rollen unter dem Fuß noch zusätzliche Schrauben verbergen. Die Rollen lassen sich nur mit einiger Gewaltanwendung aus ihren Halterungen heraushebeln. Danach die vier versteckten Schrauben lösen, und das ganze zerfällt in seine Einzelteile.

Ein Servicemanual habe ich zu dem Gerät bisher nicht finden können, aber hier gibt es eine Explosionszeichnung mit Ersatzteilnummern (cache).

der magische Click zur Reichweitenerhöhung von Atheros WLAN-Adaptern (Windows 7)

Alexander Bochmann Saturday 10 of December, 2011
Ärgernis mit dem (inzwischen schon nicht mehr ganz so neuen) Acer-Notebook: WLAN zu 802.11g-Accesspoints hat nur in der Nähe der jeweiligen Basisstation zuverlässig funktioniert. Mit dem uralten iBook war das um einiges besser.

Nach ein bischen 'rumclicken in den Settings des AR5B97 - Treibers unter Windows hat sich herausgestellt, dass das Problem sofort verschwindet, wenn man "802.11 Bluetooth High Speed" auf "Disabled" setzt.

Vielleicht wird die Hardware im Bluetooth-Freundlichkeitsmodus ein bischen zu störanfällig - jetzt kriege ich auf jeden Fall auch noch WLAN-Daten übertragen, wenn nicht die volle Empfangssärke angezeigt wird.

Man sollte keine Laufwerksbuchstaben auf Speicherkarten abmelden (Win 7)...

Alexander Bochmann Saturday 26 of February, 2011
Zwei Tage lang habe ich mich gewundert, warum der Cardreader im Notebook plötzlich keine SD-Karten mehr lesen will. Leider hat Windows 7 auch keine guten Ideen dazu geliefert.

Bis mir dann eingefallen ist, dass ich irgendwann eine SD-Karte mit mehreren Partitionen drin hatte, und dort mit dem Disk Manager den Laufwerksbuchstaben der ersten Partition entfernt hatte.

Dummerweise hat Windows 7 das dann auf jede weitere eingelegte Speicherkarte angewendet (bis ich einer davon wieder einen Laufwerksbuchstaben zugeordnet hatte - dann haben alle anderen auch wieder funktioniert).

Ärgerlich: WDC WD7500BPVT idle timeout

Alexander Bochmann Tuesday 22 of February, 2011
Was mich am neuen Notebook bisher wirklich genervt hat, war die Festplatte, die alle paar Sekunden ihre Köpfe geparkt hat (und dann auch runtergefahren ist).

Unter Linux (und mit ein bischen Gebastel unter Windows) hatte ich ihr das mit hdparm zwar größtenteils abgewöhnt, aber das konnte kein Dauerzustand sein.

Seit ich das Notebook habe, sind schon fast 50.000 Parkvorgänge aufgelaufen:

> smartctl -a /dev/hda
smartctl 5.40 2010-10-16 r3189 [i686-w64-mingw32-win7(64)] (sf-win32-5.40-1)

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Device Model:     WDC WD7500BPVT-22HXZT1

ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
193 Load_Cycle_Count        0x0032   185   185   000    Old_age   Always       -       47048

Nach einiger Sucherei hat sich herausgestellt, dass das wdidle Tool (cache), mit dem sich der Idle-Timeout ändern lässt, auch mit dieser Platte funktioniert.

Voreingestellt war:

Idle3 Timer is enabled and set to 3.000 seconds.

Jetzt sind es 300 Sekunden (die Maximaleinstellung), und das dauernde geklackere vom Parken ist weg...

(wdidle3.exe muss unter DOS ausgeführt werden - ich habe dazu einfach FreeDOS von einem mit UNetbootin bootfähig gemachten USB-Stick genommen, siehe bei diesem Blog-Eintrag.)

ein Monat mit dem neuen Notebook (Acer Aspire 3820G)

Alexander Bochmann Friday 11 of February, 2011
Vor ziemlich genau einem Monat habe ich mir ein neues Notebook gekauft (Acer Aspire 3820G-5464G75Nks 3G (cache)). Mein letztes eigenes System davor war ein Apple iBook G4 - die 800MHz-Variante, also erste Generation und damit inzwischen ziemlich genau 6 Jahre alt.

Die Rahmenbedingungen waren:
  • auf keinen Fall größer als 13.3" - da man heutzutage im bezahlbaren Bereich scheinbar nur noch 16:9 - Format bekommt, ist das eigentlich schon fast zu groß
  • Core i5 wäre nicht schlecht - würde mir erstmal auch den Kauf eines neuen Spiele-PCs ersparen (der Pentium-4 zuhause ist echt am Ende)
  • aus dem gleichen Grund: Halbwegs spieletaugliche Graphikkarte (meine Meßlatte ist im Moment World Of Tanks)
  • nicht zu schwer (aus irgendeinem Grund schleppe ich mein Notebook immer mit mir rum)
  • optisches Laufwerk muss nicht sein
  • matter Bildschirm wäre schön gewesen - ist aber in einer erträglichen Preisklasse nicht zu haben

Natürlich hätte ich gerne wieder ein MacBook gekauft - insbesondere um weiter MacOS X einsetzen zu können. Das halbwegs vergleichbare 13" MacBook Pro hätte dann aber mit 1450EUR über EUR600 mehr gekostet als das Acer (und dann wäre es als CPU nur ein Core 2 Duo gewesen statt dem i5).

So viel zum aussenrum - auf die Acer 3820G - Serie hatte ich mich dann ziemlich bald eingeschossen; die 3G - Variante ist es aber nur geworden, weil es das gerade bei Computeruniverse als reduzierte Retoure gab. Zu den genauen technischen Daten einfach dem Link am Anfang des Artikels folgen...

Bisher bin ich ganz zufrieden damit - sogar Windows 7 ist erträglich (wenn auch Home Premium ein paar ärgerliche Einschränkungen hat):
  • Die Tastatur wird in vielen Testberichten bemängelt - das kann ich nicht nachvollziehen, und im Vergleich zum alten iBook ist sie sogar eine echte Verbesserung.
  • Verarbeitung ist in Ordnung, insgesamt sogar ganz schick - rein optisch der einzige Ausreisser der leicht schief sitzende Schutzeinschub im Cardreader-Schacht. Die vielen glatten Oberflächen sind natürlich anfällig für Fingerabrdücke - Acer liefert nicht umsonst ein Microfasertuch mit...
  • Der Bildschirm spiegelt zwar heftig (seufz), ist aber ausreichend hell - im Netzbetrieb in der Maximaleinstellung sogar deutlich zu hell
  • Die beiden Lüfter laufen erwartungsgemäß an, sobald das System zu tun hat, ich finde die Lautstärke aber erträglich (der CPU-Lüfter hat bei mir am Anfang leicht gerappelt, inzwischen scheint sich das aber gegeben zu haben). Im Desktop-Betrieb bewegen sich die Lüfter garnicht (oder nicht hörbar).
  • Zumindest World of Tanks läuft selbst mit maximalen Graphikeinstellungen hervorragend (aber vielleicht sind auch nur meine Ansprüche niedrig - mancher Spielefreak wird 30 fps für nicht ausreichend halten und die Details runterdrehen).
  • Umschaltung zwischen der Radeon-Karte und der Intel-Chipsatzgraphik (geht übrigens nur im Batteriebetrieb) funktioniert unter Windows ohne Probleme
  • Akku-Laufzeit ist für eine Variante mit 6 Zellen OK - 8 Stunden sind es natürlich nicht, aber 5 werden es mit der Intel-Graphik bei normaler Nutzung durchaus.

Was mir sonst noch so aufgefallen ist:
  • Das System läuft einwandfrei unter Linux (Debian Squeeze) - allerdings ist die Akkulaufzeit kürzer: Da wird zwar die Chipsatzgraphik verwendet, aber Linux kann den Radeon-Chip nicht abschalten und lässt ihn weiter fleissig Strom fressen. (Sieht aber so aus, als könnte sich da noch was tun - Stichwort vga_switcheroo (cache)). Debian erkennt ausserdem nicht, wann der Akku leer ist - bei 0% Ladestand hat dann erstmal die Festplatte angehalten...
  • Natürlich liefert Acer für die verbaute Mobility Radeon 5650 einen eigenen Treiber, und der ATI-Referenztreiber funktioniert nicht (vermutlich wegen der proprietären Umschaltfunktion mit der Intel-Graphik). Je nachdem, ob Acer sich da nochmal zu Updates hinreissen lässt oder nicht, kann das irgendwann relativ ärgerlich werden.
  • Mit 16:9 - Bildschirmen werde ich mich wohl nie anfreunden...
  • Zumindest mit einem billigen HDMI nach DVI - Kabel gab's auf meinem TFT zuhause nur Pixelmüll. Da allerdings die Qualität des analogen VGA-Ausgangs bei 1280x1024 hervorragend ist, habe ich mich damit noch nicht weiter beschäftigt. (Die Auflösung bei Spielen immer wieder zwischen 1366x768 und 1280x1024 umschalten zu müssen, nervt übrigens unerwartet stark - aber da kann das Notebook jetzt nichts für.)
  • Das Gerät ist besser auf dem Tisch aufgehoben als auf den Beinen - die Abluft rechts und links kann recht warm werden.
  • Ein bischen schwerer als man vom äußeren Ansehen erwartet ist das ganze schon - ich vermute da mal jede Menge Kupfer für das Kühlsystem drin
  • Die Schnittstellenausstattung ist mit 3 * USB, Gbit LAN, VGA, HDMI, Audio, Cardreader nicht gerade üppig, aber für unterwegs ausreichend. Zuhause schadet ein USB-Hub nicht (bei mir hängt da dann Tastatur, Maus, Headset, und der Scanner dran - bleibt noch je ein Port für eine externe Platte und den DVD-Brenner).
  • Die Einstellmöglichkeiten im BIOS-Setup sind rudimentär. Das einzige was mir allerdings wirklich fehlt, ist eine Funktion um die NumLock - Taste bei einer externen Tastatur unabhängig zu setzen (gibt's zum Beispiel bei ThinkPads): Wenn man eine USB-Tastatur angeschlossen hatte, bei der NumLock an war, ist es dann auch auf der internen aktiv. Es gibt da zwar eine LED für, aber ich bin da jetzt trotzdem schon ein paar Mal drüber gestolpert.

Ein paar Haken gibt's durchaus auch, da sind jetzt aber keine katastrophalen Showstopper dabei:
  • Die im System verbaute Western Digital - Platte ist nicht nur relativ langsam, sondern hat auch eine ärgerliche Tendenz dazu, häufiger als nötig herunter zu fahren. Insbesondere im Netzbetrieb müsste das nicht sein.
  • Unter Last fiept (vermutlich) ein Spannungswandler auf dem Board hörbar. Finde ich persönlich störender als das Lüftergeräusch.
  • Kein Onscreen-Display für den Status der verschiedenen Wireless-Komponenten - bei Umschaltung über die Funktionstaste bin ich immer nicht ganz sicher, ob jetzt WLAN, Bluetooth, das 3G-Modem, oder alles ausgeschaltet ist. Die entsprechende LED kennt nur drei Zustände, aber ganz offensichtlich schaltet man sich da durch mehr Kombinationen durch. [edit]: Man sollte den "Launch Manager" nicht deinstallieren...
  • Aus irgendeinem Grund braucht die Applikation zum brennen der Recovery-DVDs (mit meinem nicht mehr ganz neuen externen USB-Brenner) zum Überprüfen der DVDs ungefähr drei Mal so lang wie zum eigentlichen Schreiben. Ok, das macht man nur einmal, aber ärgerlich war's trotzdem.
  • Die Deinstallation der ganzen mitgelieferten Sinnlos-Software hat mal locker einen Abend verbraten. Immerhin liess sich alles über die Windows-Softwareverwaltung reibungslos entfernen.

Angesichts des Preises von EUR800 gibt's für mich keinen Grund zu meckern. Dass man da den einen oder anderen Kompromiß eingehen muss, ist erwartbar - und richtig schwere Patzer hat Acer nicht eingebaut. Vor allem sehe ich im Moment keine Konkurrenzprodukte, die zu dem Preis etwas deutlich besseres anliefern.

Sprachpakete (MUI) mit Windows 7 Home: Vistalizator

Alexander Bochmann Sunday 23 of January, 2011
Auf Windows 7 Home kann man normalerweise keine der Sprachpakete (MUI / Multilingual User Interface) installieren, die Microsoft für höherwertige Windows-Lizenzen zur Verfügung stellt.

Diese Einschränkung kann aber relativ problemlos mit dem Tool Vistalizator (cache) umgangen werden: Es versorgt den Windows Installer mit den passenden Parametern. Für gängige Sprachen (wie Englisch) ist das ziemlich unproblematisch, man braucht nur Vistalizator selbst und das gewünschte MUI-Paket. Die entsprechenden Downloadlinks gibt's direkt auf der Webseite.

Bei mir hat der "internal installation" - Modus, der eben den Windows Installer verwendet, funktioniert - allerdings hat sich danach Windows Update mit dem vielsagenden (und undokumentierten) Fehlercode "80240022" verabschiedet.

Das scheint als Problem prinzipiell bekannt zu sein, denn auf der Vistalizator - Webseite gibt es auch Download-Links für die aktuellen Versionen des Windows Installers. Wenn man den nochmal drüber installiert, sieht erstmal alles wieder in Ordnung aus.

Zumindest für Englisch auf deutschem Win7 Home ist die Übersetzung ziemlich vollständig, nur im Eventlog findet man noch lustige Meldungen wie:

The Windows-Fehlerberichterstattungsdienst service entered the Ausgeführt state.

Beim Lizenzcheck scheint mein jetzt englischsprachiges Windows 7 bisher noch nicht durchgefallen zu sein.

07er Mailboxliste

Alexander Bochmann Wednesday 28 of April, 2010
Von wegen das Web vergisst nichts... Nachdem eine Todesanzeige letztens die Vermutung aufkommen liess, dass einer der früheren Sysops einer Mailbox in der Gegend gestorben ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Kopie der 07er Mailboxliste gemacht. Online habe ich dann aber nur eine Übersicht der Ansprechpartner (cache) gefunden (immerhin mit Links auf Versionen der 03er, 08er und 09er Liste).

Die Mailboxlisten waren ein lose gekoppeltes Projekt, um für jeden Vorwahlbereich in (anfangs West-) Deutschland eine Übersicht aller aktiven Mailboxen mit den wesentlichen Parametern (Telefonnummern, Onlinezeiten, unterstützte Modemstandards) zu erstellen. Wie sich dann herausgestellt hat, gehörten die Namen der Sysops bei der 07er nicht dazu, so dass ich immer noch nicht weiss, ob der "Crazy" in der Zeitung der von der Crazy BBS war...

Nach einigem Suchen auf verschiedenen Festplatten hier also eine Kopie der 07er Liste vom 18.11.1995 (cache). (Damit keiner auf die Idee kommt, eine der inzwischen 15 Jahre alten Nummern anzurufen, habe ich in allen Zeilen die "07" durch "0L" ersetzt...)

Wenn ich es je schaffe, die Platten von meiner Mailbox (und einen Atari ST) nochmal in Betrieb zu bekommen, kann ich das komplette Archiv der 07er von 1991 bis ca. 1997 online stellen, was vielleicht auch mal ein Anfang für das Projekt "Geschichte der freiburger Mailboxszene" wäre...

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Llamasoft - Gridrunner Revolution

bochmann Saturday 03 of October, 2009
Obwohl ich PC-spielemäßig immer noch an EVE Online fest hänge, hab' ich natürlich immer ein besonderes Interesse an neuen Sachen von Jeff Minter (cache) - nicht umsonst ist YakYak (cache) so ziemlich das einzige Webforum, das ich regelmäßig besuche.

Nach dem Misserfolg mit Space Giraffe - zumindest wenn man es an den Verkaufszahlen misst - haben Jeff und Giles sich einige Zeit gelassen mit der Veröffentlichung ihres nächsten Spiels, Gridrunner Revolution. Und es hat sich gelohnt: Aus einem einfachen Nachfolger von Gridrunner++ ist ein komplett neues Spiel geworden (die Entwicklung wird auf der Llamasoft-Homepage beschrieben (cache)). Ähnlich wie schon bei Space Giraffe mit Tempest sind zwar die ganzen alten und altbekannten Spielelemente noch vorhanden oder werden referenziert - aber das Prinzip der Punkteberechung ist völlig verändert.

War es bei Space Giraffe das "bulling", das die traditionelle Tempest-Mechanik praktisch auf den Kopf gestellt hat, ist es bei Gridrunner Revolution "bullet calligraphy" - Erklärung kommt gleich.

Erstmal ein paar Screenshots (aber wirklich, man muss das ganze in Bewegung gesehen haben):

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Der Spieler erhält ein Schiff, das sich mit der Maus beliebig über den Bildschirm bewegen und mit den Maustasten rotieren lässt. Wie bei Gridrunner++ feuert das Schiff ständig Schüsse ab, und das Abschiessen von Gegnern, die sich nach der alten Centipede-Mechanik über den Bildschirm bewegen, führt zum Erscheinen von Bonus-Schafen. Das Aufsammeln der Schafe hat mehrere Folgen: Das "Schiff" erhält zusätzliche "Geschütze", die Schüsse in weitere Richtungen erzeugen, und der Bonus-Zähler für die Punkterechnung wird erhöht. So weit, so bekannt. Auch die Mechanik der "Sheepie Saves" ist aus Gridrunner++ weiterentwickelt - wird das Schiff zerstört, kann man es für eine gewisse Zeit durch Aufsammeln eines Schafes auf dem Bildschirm wiederbeleben.

Zusätzlich mit dem Spieler befinden sich aber eine oder mehrere Gravitationsquellen im Raum, die die Flugbahn der Schüsse beeinflussen. Am Anfang ist es nur eine "Sonne", die zusätzliche Gegner aussendet. Beschuss der Sonne führt dazu, dass sie in ein Schwarzes Loch umgewandelt wird, das die Schüsse stärker ablenkt. Dabei erhält man jeweils ein neues Schiff mit neuen Eigenschaften - Schüsse sind mehr oder weniger stark durch Gravitation beeinflussbar, und die Schussrichtungen sind anders. Die Schiffe lassen sich im Spiel mit dem Mausrad umschalten - je nachdem, ob man z.B. gerade Punkte sammeln will, oder den Bildschirm von Gegnern freiräumen muss, weil es etwas zu hektisch wird.

Die Gravitationsquellen erzeugen zusammen mit der Flugbahn der Schüsse einen zweiten - und stärkeren - Bonus für die Punktewertung, den "Boost": Je länger die Schüsse auf dem Bildschirm unterwegs sind, und je öfter sie durch Gravitationseinflüsse ihre Flugbahn ändern, desto höher wird der Boost-Faktor. Um hohe Punktzahlen zu erreichen, braucht man also eines der Schiffe mit gut ablenkbaren Schüssen und einiges an Feingefühl um die anfangs erwähnten "bullet calligraphy" - Effekte zu erreichen, bei denen die Schüsse stilvoll um die Gravitationsquellen gelenkt werden.

Trotz der heftigen Aktivität auf dem Bildschirm ist das ganze relativ relaxed, aber manchmal muss man einfach das Punktesammeln zurückstellen, um zu überleben. Einfach nur in den letzten Level zu kommen, ist nicht sonderlich schwer - die Kunst liegt in der Punktewertung. Wie auch schon bei Space Giraffe gibt es eine Übersicht der Punkte pro Level, und man kann das aktuelle immer gegen sein bestes Ergebnis vergleichen. Eine Online-Highscoretabelle wäre das Sahnehäubchen auf dem ganzen, gibt es aber leider (noch?) nicht. Als Bonus kann man die VC20 und C64 - Versionen von Gridrunner, sowie den "Thrusty Mode" freischalten, in dem das Schiff ähnlich wie bei Asteroids bewegt wird.

Zu haben ist das ganze über die Webseite von Llamasoft (cache), im Moment auch in einem günstigen Bundle zusammen mit Space Giraffe. In der Demo sind 22 Level freigeschaltet (20 aus der einfachen Schwierigkeitsstufe und je einer aus den schwereren). Eine Veröffentlichung über Steam und Direct2drive ist für später vorgesehen.