Loading...
 
Skip to main content

Spinnweben

was halt so hängenbleibt

neuer Monitor: LG 38WR85QC-W (38" UltraWide 3840x1600)

Alexander Bochmann Monday 19 of August, 2024
Nach längerem Hin und Her habe ich mir einen neuen Monitor gekauft, hauptsächlich als Arbeitsgerät für's Homeoffice, nämlich den hier: LG 38" Ultrawide QHD+ (3840x1600) Curved (cache)

Ich bin eigentlich ganz zufrieden, nachdem ich rund drei Wochen mehr oder weniger täglich dabei gearbeitet habe, obwohl es an ein paar Kleinigkeiten hakelt, die ich mal zusammensammeln wollte:

  • Der Monitorfuß ist tatsächlich nach hinten relativ ausladend, und auf einem 80cm tiefen Tisch sitzt man leicht zu nahe am Monitor. Das ist besonders zu merken, wenn man Bildelemente am äußersten Bildschirmrand hat - aus zu geringer Entfernung werdem die äußersten paar Pixel unsichtbar. So 70cm weg vom Monitor sollten die Augen wohl schon sein.
  • Auf meinem höhenverstellbaren (Ikea-)Schreibtisch wackelt der Monitor beim tippen zum Teil merklich. Inzwischen fällt mir das praktisch nicht mehr auf, aber anfangs war es ziemlich störend.
  • Die Scaling-Einstellungen sind ... unterentwickelt. Der Monitor lässt sich nur global auf das native Format, 16:9, und 4:3 einstellen. Die Option wird auf alle Auflösungen angewendet, und nicht nur auf solche, bei denen tatsächlich eine Skalierung notwendig ist - also in der 16:9 - Einstellung wird auch die native 21:9 - Auflösung zusammengestaucht. Speziell für Spiele, die kein 21:9 können, ist das ein ziemlicher Nerv - für den Desktop braucht man die Einstellung eigentlich nie zu ändern.
  • Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit der KVM-Funktion. Mein alter Desktop-PC hat den USB-Hub im Monitor nicht wiedererkannt, nachdem der Monitor im Standby war. Das funktioniert jetzt aber, nachdem ich den "Deep Sleep Mode" deaktiviert habe.
  • Ich habe deutliche Helligkeitsschwankungen bemerkt, die allerdings weitgehend verschwunden sind, nachdem ich die "Smart Energy Saving" - Funktion auf "Low" gestellt habe.
  • Es gibt eine "Automatic Standby" - Funktion, die den Monitor auch bei aktivem Bildsignal nach einer Weile abschaltet, "wenn keine Bewegung auf dem Bildschirm erkennbar ist". Das ist allerdings nicht wirklich zuverlässig, und schlägt bei normaler Arbeit auf dem Desktop gerne mal zu. Muss dann über Betätigung des OSD-Joysticks an der Unterseite unterbrochen werden.

Das war's aber auch im großen und ganzen schon an Negativem, am ehesten ein Dealbreaker davon ist noch das mit dem Scaling, zumal ich gerade nicht einen Spiele-PC habe, der die native Auflösung mit brauchbarer Framerate bedienen könnte...

Auf der positiven Seite sind mir aufgefallen:

  • Der Stromverbrauch im Standby ist erfreulich niedrig (< 1W laut einem Shelly-Zwischenstecker).
  • Das Bild ist klasse. Kein Problem, den ganzen Tag (Arbeit + Freizeit) draufzuschauen. Natürlich handelt es sich gerade nicht um ein HiDPI-Display (110ppi), dafür kann ich Desktop-Applikationen problemlos ohne Skalierung durch das Betriebssystem verwenden. Im Terminalfenster und Webbrowser verwende ich der Bequemlichkeit halber eine etwas größere Default-Schriftart.
  • KVM funktioniert zum Umschalten zwischen zwei PCs einwandfrei. Es gibt USB-B und USB-C - Inputs zum integrierten (Realtek) USB-Hub, und für jeden Monitor-Input kann einer davon zugeordnet werden. Die Split-Screen und Picture-in-Picture - Optionen habe ich noch nicht verwendet.
  • Bloss eine Kleinigkeit, aber die Power-LED leuchtet nach unten und ist im Betrieb absolut unauffällig. Im aktiven Standby blinkt sie, was dann doch auf Dauer etwas nervig sein kann. Die LED lässt sich aber auch komplett abschalten.
  • Der Bildrand ist breit genug, damit die Halterung einer normalen Webcam nicht in das Bild hineinreicht. Da ich jetzt sonst keinen weiteren Monitor mehr auf dem Tisch habe, stört mich der Rand ansonsten nicht.

Im großen und ganzen nutze ich den Monitor wie zwei normale nebeneinander, nur eben ohne einen Rahmen in der Mitte. Allein dadurch wird Platz gewonnen für Fenster, die halt gerade mal nicht genau die Hälfte des Bildschirms belegen und ohne Einschränkung irgendwo positioniert sein können.

Wenn LG noch ein Update für die Skalierungsoptionen nachliefern würde, könnte ich den Monitor uneingeschränkt empfehlen. Ich kann mir allerdings durchaus vorstellen, dass die Auflösung grundsätzlich so ein Zwischending ist, das nicht zu jedem Geschmack und Anwendungsfall passt.

kurzer Blick auf den Raspberry Pi 400

Alexander Bochmann Sunday 24 of January, 2021
Vor zwei Wochen habe ich mir einen Raspberry Pi 400 (cache) bestellt, um mir anzuschauen, ob das System als einfacher Desktop PC - Ersatz brauchbar ist.

30b2e2077c16b8c5

Viel Zeit habe ich damit bisher nicht zugebracht, aber die ersten Eindrücke sind nicht sehr positiv. Hier meine aktuellen Notizen dazu:

  • Hardware
    • Die mitgelieferte SD-Karte ist langsam. Ich habe das Raspberry OS zum Vergleich auf einem kleinen USB3-Stick installiert - dort sind Schreibzugriffe geringfügig schneller, und Lesezugriffe mehr als doppelt so schnell. Boot und Installation von einem USB-Gerät funktioniert mit Raspberry OS immerhin problemlos (mit alternativen Installern wie NOOBS allerdings nicht).
    • WLAN ist fast unbrauchbar. Auf meinem Arbeitstisch, ein paar Meter (und zwei Wände) vom nächsten Repeater entfernt, bekommt der Pi 400 keine 5GHz Verbindung, und 2.4GHz ist absolut an der Grenze. Beim Download der Updates beim Abschluss des Installers ist die Verbindung mehrfach abgebrochen. Die Fritzbox auf der anderen Seite meldet Verbindungen vom Pi mit maximal 26mbit/s, meistens darunter.Ich habe kein anderes Gerät mit derart schwachem Wifi - selbst meine alte OpenPandora-Console ist da noch besser. Der Pi 400 muss praktisch direkt neben einem Access Point oder Repeater verwendet werden.
    • Tastatur prellt manchmal, aber vielleicht gibt sich das nach längerem Gebrauch.
    • Die Tasten der mitgelieferten Maus sind am Anfang etwas schwergängig, aber das wird schnell besser (oder ich habe mich schon dran gewöhnt).
  • Software
    • Es ist sehr einfach, sich direkt beim Setup zu verheddern: Wenn Deutsch als Default-Sprache und Systemumgebung eingestellt ist, aber darunter die Option "use English language" ausgewählt wird, wird auch die Tastaturbelegung ohne Warnung auf Englisch zurückgesetzt. Eine Kombination aus englischer Systemsprache und deutscher Tastaturbelegung lässt sich erst nach Abschluss des Setups einstellen.
    • Die deutsche Lokalisierung ist eher unvollständig - auch mit deutscher Spracheinstellung bleibt der Raspberry OS - Installer komplett auf englisch. Die anderen Konfigurationsprogramme sind ebenfalls nur teilweise übersetzt (Anwendungen habe ich nicht weiter ausprobiert.
    • Es werden keine Tools installiert, die bei der Erstellung zusätzlicher Benutzeraccounts unterstützen. Per Default wird der Standardbenutzer "pi" automatisch angemeldet. Das ist für andere Raspberries, die als Experimentier- und Lernplattform genutzt werden, erstmal ok - aber bei einem Desktop-PC, der unter Umständen von mehreren Leuten im Haushalt genutzt werden soll, nicht mehr.

Falls mal noch jemand mal den Fuß von einen AEG Ergorapido 905 zerlegen wollen sollte...

Alexander Bochmann Sunday 17 of February, 2013
...es gibt da ein paar versteckte Schrauben.

Bei unserem Ergorapido (P/N: 900165589) läuft die Bürste im Fuß hin und wieder nicht mehr, woran sich trotz mehrmaliger Einsendung zum AEG Kundendienst nichts geändert hat. Ich habe die Ursache bisher auch nicht gefunden, aber zumindest weiss ich jetzt, dass sich hinter allen vier Rollen unter dem Fuß noch zusätzliche Schrauben verbergen. Die Rollen lassen sich nur mit einiger Gewaltanwendung aus ihren Halterungen heraushebeln. Danach die vier versteckten Schrauben lösen, und das ganze zerfällt in seine Einzelteile.

Ein Servicemanual habe ich zu dem Gerät bisher nicht finden können, aber hier gibt es eine Explosionszeichnung mit Ersatzteilnummern (cache).

der magische Click zur Reichweitenerhöhung von Atheros WLAN-Adaptern (Windows 7)

Alexander Bochmann Saturday 10 of December, 2011
Ärgernis mit dem (inzwischen schon nicht mehr ganz so neuen) Acer-Notebook: WLAN zu 802.11g-Accesspoints hat nur in der Nähe der jeweiligen Basisstation zuverlässig funktioniert. Mit dem uralten iBook war das um einiges besser.

Nach ein bischen 'rumclicken in den Settings des AR5B97 - Treibers unter Windows hat sich herausgestellt, dass das Problem sofort verschwindet, wenn man "802.11 Bluetooth High Speed" auf "Disabled" setzt.

Vielleicht wird die Hardware im Bluetooth-Freundlichkeitsmodus ein bischen zu störanfällig - jetzt kriege ich auf jeden Fall auch noch WLAN-Daten übertragen, wenn nicht die volle Empfangssärke angezeigt wird.

Man sollte keine Laufwerksbuchstaben auf Speicherkarten abmelden (Win 7)...

Alexander Bochmann Saturday 26 of February, 2011
Zwei Tage lang habe ich mich gewundert, warum der Cardreader im Notebook plötzlich keine SD-Karten mehr lesen will. Leider hat Windows 7 auch keine guten Ideen dazu geliefert.

Bis mir dann eingefallen ist, dass ich irgendwann eine SD-Karte mit mehreren Partitionen drin hatte, und dort mit dem Disk Manager den Laufwerksbuchstaben der ersten Partition entfernt hatte.

Dummerweise hat Windows 7 das dann auf jede weitere eingelegte Speicherkarte angewendet (bis ich einer davon wieder einen Laufwerksbuchstaben zugeordnet hatte - dann haben alle anderen auch wieder funktioniert).

Ärgerlich: WDC WD7500BPVT idle timeout

Alexander Bochmann Tuesday 22 of February, 2011
Was mich am neuen Notebook bisher wirklich genervt hat, war die Festplatte, die alle paar Sekunden ihre Köpfe geparkt hat (und dann auch runtergefahren ist).

Unter Linux (und mit ein bischen Gebastel unter Windows) hatte ich ihr das mit hdparm zwar größtenteils abgewöhnt, aber das konnte kein Dauerzustand sein.

Seit ich das Notebook habe, sind schon fast 50.000 Parkvorgänge aufgelaufen:

Copy to clipboard
> smartctl -a /dev/hda smartctl 5.40 2010-10-16 r3189 [i686-w64-mingw32-win7(64)] (sf-win32-5.40-1) === START OF INFORMATION SECTION === Device Model: WDC WD7500BPVT-22HXZT1 ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE 193 Load_Cycle_Count 0x0032 185 185 000 Old_age Always - 47048

Nach einiger Sucherei hat sich herausgestellt, dass das wdidle Tool (cache), mit dem sich der Idle-Timeout ändern lässt, auch mit dieser Platte funktioniert.

Voreingestellt war:

Idle3 Timer is enabled and set to 3.000 seconds.

Jetzt sind es 300 Sekunden (die Maximaleinstellung), und das dauernde geklackere vom Parken ist weg...

(wdidle3.exe muss unter DOS ausgeführt werden - ich habe dazu einfach FreeDOS von einem mit UNetbootin bootfähig gemachten USB-Stick genommen, siehe bei diesem Blog-Eintrag.)

ein Monat mit dem neuen Notebook (Acer Aspire 3820G)

Alexander Bochmann Friday 11 of February, 2011
Vor ziemlich genau einem Monat habe ich mir ein neues Notebook gekauft (Acer Aspire 3820G-5464G75Nks 3G (cache)). Mein letztes eigenes System davor war ein Apple iBook G4 - die 800MHz-Variante, also erste Generation und damit inzwischen ziemlich genau 6 Jahre alt.

Die Rahmenbedingungen waren:
  • auf keinen Fall größer als 13.3" - da man heutzutage im bezahlbaren Bereich scheinbar nur noch 16:9 - Format bekommt, ist das eigentlich schon fast zu groß
  • Core i5 wäre nicht schlecht - würde mir erstmal auch den Kauf eines neuen Spiele-PCs ersparen (der Pentium-4 zuhause ist echt am Ende)
  • aus dem gleichen Grund: Halbwegs spieletaugliche Graphikkarte (meine Meßlatte ist im Moment World Of Tanks)
  • nicht zu schwer (aus irgendeinem Grund schleppe ich mein Notebook immer mit mir rum)
  • optisches Laufwerk muss nicht sein
  • matter Bildschirm wäre schön gewesen - ist aber in einer erträglichen Preisklasse nicht zu haben

Natürlich hätte ich gerne wieder ein MacBook gekauft - insbesondere um weiter MacOS X einsetzen zu können. Das halbwegs vergleichbare 13" MacBook Pro hätte dann aber mit 1450EUR über EUR600 mehr gekostet als das Acer (und dann wäre es als CPU nur ein Core 2 Duo gewesen statt dem i5).

So viel zum aussenrum - auf die Acer 3820G - Serie hatte ich mich dann ziemlich bald eingeschossen; die 3G - Variante ist es aber nur geworden, weil es das gerade bei Computeruniverse als reduzierte Retoure gab. Zu den genauen technischen Daten einfach dem Link am Anfang des Artikels folgen...

Bisher bin ich ganz zufrieden damit - sogar Windows 7 ist erträglich (wenn auch Home Premium ein paar ärgerliche Einschränkungen hat):
  • Die Tastatur wird in vielen Testberichten bemängelt - das kann ich nicht nachvollziehen, und im Vergleich zum alten iBook ist sie sogar eine echte Verbesserung.
  • Verarbeitung ist in Ordnung, insgesamt sogar ganz schick - rein optisch der einzige Ausreisser der leicht schief sitzende Schutzeinschub im Cardreader-Schacht. Die vielen glatten Oberflächen sind natürlich anfällig für Fingerabrdücke - Acer liefert nicht umsonst ein Microfasertuch mit...
  • Der Bildschirm spiegelt zwar heftig (seufz), ist aber ausreichend hell - im Netzbetrieb in der Maximaleinstellung sogar deutlich zu hell
  • Die beiden Lüfter laufen erwartungsgemäß an, sobald das System zu tun hat, ich finde die Lautstärke aber erträglich (der CPU-Lüfter hat bei mir am Anfang leicht gerappelt, inzwischen scheint sich das aber gegeben zu haben). Im Desktop-Betrieb bewegen sich die Lüfter garnicht (oder nicht hörbar).
  • Zumindest World of Tanks läuft selbst mit maximalen Graphikeinstellungen hervorragend (aber vielleicht sind auch nur meine Ansprüche niedrig - mancher Spielefreak wird 30 fps für nicht ausreichend halten und die Details runterdrehen).
  • Umschaltung zwischen der Radeon-Karte und der Intel-Chipsatzgraphik (geht übrigens nur im Batteriebetrieb) funktioniert unter Windows ohne Probleme
  • Akku-Laufzeit ist für eine Variante mit 6 Zellen OK - 8 Stunden sind es natürlich nicht, aber 5 werden es mit der Intel-Graphik bei normaler Nutzung durchaus.

Was mir sonst noch so aufgefallen ist:
  • Das System läuft einwandfrei unter Linux (Debian Squeeze) - allerdings ist die Akkulaufzeit kürzer: Da wird zwar die Chipsatzgraphik verwendet, aber Linux kann den Radeon-Chip nicht abschalten und lässt ihn weiter fleissig Strom fressen. (Sieht aber so aus, als könnte sich da noch was tun - Stichwort vga_switcheroo (cache)). Debian erkennt ausserdem nicht, wann der Akku leer ist - bei 0% Ladestand hat dann erstmal die Festplatte angehalten...
  • Natürlich liefert Acer für die verbaute Mobility Radeon 5650 einen eigenen Treiber, und der ATI-Referenztreiber funktioniert nicht (vermutlich wegen der proprietären Umschaltfunktion mit der Intel-Graphik). Je nachdem, ob Acer sich da nochmal zu Updates hinreissen lässt oder nicht, kann das irgendwann relativ ärgerlich werden.
  • Mit 16:9 - Bildschirmen werde ich mich wohl nie anfreunden...
  • Zumindest mit einem billigen HDMI nach DVI - Kabel gab's auf meinem TFT zuhause nur Pixelmüll. Da allerdings die Qualität des analogen VGA-Ausgangs bei 1280x1024 hervorragend ist, habe ich mich damit noch nicht weiter beschäftigt. (Die Auflösung bei Spielen immer wieder zwischen 1366x768 und 1280x1024 umschalten zu müssen, nervt übrigens unerwartet stark - aber da kann das Notebook jetzt nichts für.)
  • Das Gerät ist besser auf dem Tisch aufgehoben als auf den Beinen - die Abluft rechts und links kann recht warm werden.
  • Ein bischen schwerer als man vom äußeren Ansehen erwartet ist das ganze schon - ich vermute da mal jede Menge Kupfer für das Kühlsystem drin
  • Die Schnittstellenausstattung ist mit 3 * USB, Gbit LAN, VGA, HDMI, Audio, Cardreader nicht gerade üppig, aber für unterwegs ausreichend. Zuhause schadet ein USB-Hub nicht (bei mir hängt da dann Tastatur, Maus, Headset, und der Scanner dran - bleibt noch je ein Port für eine externe Platte und den DVD-Brenner).
  • Die Einstellmöglichkeiten im BIOS-Setup sind rudimentär. Das einzige was mir allerdings wirklich fehlt, ist eine Funktion um die NumLock - Taste bei einer externen Tastatur unabhängig zu setzen (gibt's zum Beispiel bei ThinkPads): Wenn man eine USB-Tastatur angeschlossen hatte, bei der NumLock an war, ist es dann auch auf der internen aktiv. Es gibt da zwar eine LED für, aber ich bin da jetzt trotzdem schon ein paar Mal drüber gestolpert.

Ein paar Haken gibt's durchaus auch, da sind jetzt aber keine katastrophalen Showstopper dabei:
  • Die im System verbaute Western Digital - Platte ist nicht nur relativ langsam, sondern hat auch eine ärgerliche Tendenz dazu, häufiger als nötig herunter zu fahren. Insbesondere im Netzbetrieb müsste das nicht sein.
  • Unter Last fiept (vermutlich) ein Spannungswandler auf dem Board hörbar. Finde ich persönlich störender als das Lüftergeräusch.
  • Kein Onscreen-Display für den Status der verschiedenen Wireless-Komponenten - bei Umschaltung über die Funktionstaste bin ich immer nicht ganz sicher, ob jetzt WLAN, Bluetooth, das 3G-Modem, oder alles ausgeschaltet ist. Die entsprechende LED kennt nur drei Zustände, aber ganz offensichtlich schaltet man sich da durch mehr Kombinationen durch. [edit]: Man sollte den "Launch Manager" nicht deinstallieren...
  • Aus irgendeinem Grund braucht die Applikation zum brennen der Recovery-DVDs (mit meinem nicht mehr ganz neuen externen USB-Brenner) zum Überprüfen der DVDs ungefähr drei Mal so lang wie zum eigentlichen Schreiben. Ok, das macht man nur einmal, aber ärgerlich war's trotzdem.
  • Die Deinstallation der ganzen mitgelieferten Sinnlos-Software hat mal locker einen Abend verbraten. Immerhin liess sich alles über die Windows-Softwareverwaltung reibungslos entfernen.

Angesichts des Preises von EUR800 gibt's für mich keinen Grund zu meckern. Dass man da den einen oder anderen Kompromiß eingehen muss, ist erwartbar - und richtig schwere Patzer hat Acer nicht eingebaut. Vor allem sehe ich im Moment keine Konkurrenzprodukte, die zu dem Preis etwas deutlich besseres anliefern.

Sprachpakete (MUI) mit Windows 7 Home: Vistalizator

Alexander Bochmann Sunday 23 of January, 2011
Auf Windows 7 Home kann man normalerweise keine der Sprachpakete (MUI / Multilingual User Interface) installieren, die Microsoft für höherwertige Windows-Lizenzen zur Verfügung stellt.

Diese Einschränkung kann aber relativ problemlos mit dem Tool Vistalizator (cache) umgangen werden: Es versorgt den Windows Installer mit den passenden Parametern. Für gängige Sprachen (wie Englisch) ist das ziemlich unproblematisch, man braucht nur Vistalizator selbst und das gewünschte MUI-Paket. Die entsprechenden Downloadlinks gibt's direkt auf der Webseite.

Bei mir hat der "internal installation" - Modus, der eben den Windows Installer verwendet, funktioniert - allerdings hat sich danach Windows Update mit dem vielsagenden (und undokumentierten) Fehlercode "80240022" verabschiedet.

Das scheint als Problem prinzipiell bekannt zu sein, denn auf der Vistalizator - Webseite gibt es auch Download-Links für die aktuellen Versionen des Windows Installers. Wenn man den nochmal drüber installiert, sieht erstmal alles wieder in Ordnung aus.

Zumindest für Englisch auf deutschem Win7 Home ist die Übersetzung ziemlich vollständig, nur im Eventlog findet man noch lustige Meldungen wie:

The Windows-Fehlerberichterstattungsdienst service entered the Ausgeführt state.

Beim Lizenzcheck scheint mein jetzt englischsprachiges Windows 7 bisher noch nicht durchgefallen zu sein.

07er Mailboxliste

Alexander Bochmann Wednesday 28 of April, 2010
Von wegen das Web vergisst nichts... Nachdem eine Todesanzeige letztens die Vermutung aufkommen liess, dass einer der früheren Sysops einer Mailbox in der Gegend gestorben ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Kopie der 07er Mailboxliste gemacht. Online habe ich dann aber nur eine Übersicht der Ansprechpartner (cache) gefunden (immerhin mit Links auf Versionen der 03er, 08er und 09er Liste).

Die Mailboxlisten waren ein lose gekoppeltes Projekt, um für jeden Vorwahlbereich in (anfangs West-) Deutschland eine Übersicht aller aktiven Mailboxen mit den wesentlichen Parametern (Telefonnummern, Onlinezeiten, unterstützte Modemstandards) zu erstellen. Wie sich dann herausgestellt hat, gehörten die Namen der Sysops bei der 07er nicht dazu, so dass ich immer noch nicht weiss, ob der "Crazy" in der Zeitung der von der Crazy BBS war...

Nach einigem Suchen auf verschiedenen Festplatten hier also eine Kopie der 07er Liste vom 18.11.1995 (cache). (Damit keiner auf die Idee kommt, eine der inzwischen 15 Jahre alten Nummern anzurufen, habe ich in allen Zeilen die "07" durch "0L" ersetzt...)

Wenn ich es je schaffe, die Platten von meiner Mailbox (und einen Atari ST) nochmal in Betrieb zu bekommen, kann ich das komplette Archiv der 07er von 1991 bis ca. 1997 online stellen, was vielleicht auch mal ein Anfang für das Projekt "Geschichte der freiburger Mailboxszene" wäre...

To boldly go...........      .              .
        .         .                      .                      .
   .    _____..---=======~~~~~======---.._____             +      .
 +    ='=====_____ ================  ____=====`=-.__ ______________________
    .   .::::::::`-------=+=--------'    \_=-_ - (__I_____________________.)
       ::::::::::::  ::::::::::::  .      `_---+---`====---...__\      \
    . ::::    ::::         ::::__  __   .   `-._   = _  - ___.---`------`
.    :::: .  ::::   .    :::::|__ |__)          `--------'  .
    ::::    ::::       :::::  |__ | \       .            .          .   .
   ::::   _::::_  __ :::::____   ___  _______  ______ . ______________________
  ::::   /  \/  \/  \::/  /  /  /   \/    \  \/  /  /  /  /  ___/_   __/  ___/
 ::::   /       /    \/  /  /__/    <  /  /     /  /__/  /___  / /  / /  __/
:::::::/__/_/__/__/___\_/_____/_____/____/__/\__\____/__/_____/ /__/ /_____/
`:::::::::'     ::::       .                     .         .